Vojta
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Die von dem Kinderneurologen Prof. Dr. Vojta Anfang der 1950ger Jahre entdeckte, und seitdem systematisch weiterentwickelte Reflexlokomotion (auch Reflexfortbewegung genannt) ist das Prinzip der Therapie nach Vojta.
Reflexlokomotion
Der Reflexlokomotion liegen "globale Muster" zugrunde, die von Vojta 1954 entdeckt wurden. Bei diesen Mustern handelt es sich um Reflexe/Reaktionen, die durch Stimulation von Druckpunkten am Körper hervorgerufen werden.
Die Stimulation eines Druckpunktes löst einen Reflex beim Kind aus - so ist es möglich, Kindern die z.B. nicht krabbeln können bzw. Schwierigkeiten haben es zu lernen, durch Stimulation der demenstprechenden Druckpunkte die Bewegung des Krabbelns zu "zeigen"
Wird eine Therapie nach Vojta-Ansätzen verordnet, wird eine erfahrene Vojta-Therapeutin den Eltern Griffe und Übungen zeigen, die die Eltern dann zusätzlich regelmässig mit ihrem Kind machen sollten. Durch diese Übungen werden die Kinder in Positionen gebracht, die sie so sonst nicht einnehmen würden - was im Grunde logisch ist, denn das ist ja der Grund, warum diese Form der Krankengymnastik verordnet wurde. Das kann natürlich bewirken, dass die Kinder die Übungen nicht mögen oder bei der Therapie sogar weinen. Quälerei ist Vojta aber nicht, schmerzen darf es ebenso nicht.
