Therapiestuhl

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Ein Therapiestuhl meint eine Sitzgelegenheit für ein Kind, das nicht (vollständig) selbständig sitzen kann.

Unterscheiden kann man:

Das Kind erhält durch die Aufrichtung die Möglichkeit einer umfassenderen Raumwahrnehmung und kann besser in das Familien- oder Gruppenleben integriert werden. Durch die korrigierte Sitzhaltung wird Haltungsschäden vorgebeugt bzw. die Erfahrung korrekter Sitzhaltung überhaupt erst ermöglicht. Indem der Therapiestuhl durch geeignete Elemente (z. B. Kopf- und Rumpfpelotten, Becken- oder Hosenträgergurt, Fußbrett, Armlehnen u. ä.) Stützfunktionen übernimmt, kann der Patient selbst von diesen Anstrengungen entlastet werden und kann sich auf andere Fähigkeiten konzentrieren (z. B. Essen, Benutzung der Hände). Voraussetzung dafür ist eine gute Anpassung des Thearapiestuhles an den Patienten (das betrifft sowohl die Auswahl des Hilfsmittels als auch die fachgerechte Einstellung).

Da rein passive Haltung nach Möglichkeit vermieden werden soll, gibt es viele Varianten moderner Therapiestühle, die das korrigierte Sitzen trainieren können. Es gibt auch Therapiestühle, die hierbei voll und ganz auf Fixierungen, Kopftsützen etc. verzichten. Sie haben speziell angeformte Sitzflächen, die den Nutzer automatisch in eine aufrechte Sitzposition bringen. Der Nutzer hat so die Möglichkeit sich selber auszubalancieren, seine Körpermitte zu finden und eine physiologische Sitzhaltung anzubahnen. Für diese Stühle ist ein Mindestmaß an Rumpfkontrolle und Stützfunktion in den Beinen Voraussetzung.

Inhaltsverzeichnis

Beispiele für Therapiestühle

Reha Partner

  • INA (bis 165 cm)

Otto Bock

Thomashilfen

Schuchmann Reha

Tosch Kinder Reha

R82

Maatwerk

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