Rehabuggy

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Rehabuggys oder Rehawagen sind spezielle Kinderwagen, die für den Transport von Kindern oder Jugendlichen mit Behinderung konzipiert wurden. Sie kommen zum Einsatz, wenn ein Kind einen Rollstuhl (noch) nicht selbstständig fahren kann oder allgemein wenn es aufgrund eines Handicaps nicht in üblichen Kinderwagen sitzen kann oder übliche Wagen nicht (mehr) geeignet sind, z. B. weil die Kinder schon zu groß oder zu schwer sind. Rehakinderwagen werden nicht nur von Kindern mit Gehbehinderung genutzt sondern auch von solchen mit z. B. ausgeprägter Muskelschwäche, Herzfehler oder Epilepsie.

Es gibt verschiedene Arten von Rehakinderwagen:

  • Rehabuggys sind leichte Konstruktionen, die sich zum Transport recht handlich zusammenfalten lassen. Durch ihre Lenkräder sind sie in der Stadt wendig. Aufgrund des geringeren Sitzkomforts und der kleinen Räder eignen sich Rehabuggys für kürzere Strecken auf ebenen Wegen.
  • Für längere Wegstrecken und unbefestigte Wege sind Rehawagen besser geeignet. Sie haben größere Räder und eine Sitzfläche, die sich besser an die Bedürfnisse des Kindes anpassen läßt. Dafür sind sie auch schwerer und benötigen für den Transport mehr Raum.

Da die Übergänge zwischen den beiden Kategiorien aber fließend sind, hat sich heute der Begriff Rehabuggy für beide Kategorien eingebürgert. Auch benutzt wird der Begriff Rehakarre.

Bei der Auswahl eines Rehabuggys sollte überlegt werden, zu welchem Zweck der Rehabuggy hauptsächlich zum Einsatz kommen soll. Daher sollte man überlegen, ob man bewegliche oder starre Vorderräder braucht, ob es wichtig ist, dass die Sitze in beide Richtungen gedreht werden können (das geht bei Joggern meist nicht). Und es sollte vorher klar sein, ob alles eventuell benötigte Zubehör angebracht werden kann. Je nach Fähigkeiten und Behinderungen sind unterschiedliche individuelle Anpassung nötig. Dieses Zubehör sollte mit Therapeuten und Sanitätshaus/Rehatechnik ausgewählt und angepasst werden.

Einen guten Überblick über die angebotenen Modelle bieten Messen für Rehatechnik, insbesondere die jährlich in Düsseldorf stattfindene Rehacare. Wichtige Hilfen bei der Kaufentscheidung kann auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern, z.B. in Selbsthifegruppen, sein.


Inhaltsverzeichnis

kompakt faltbare Buggys mit lenkbaren Vorderrädern

Rehawagen

mit lenkbaren Vorderrädern

siehe auch Kategorie Jogger: Modelle Freedom und Axiom, die alternativ mit Lenkrädern vorne ausgestattet werden können.

mit starren Vorderrädern

Teilweise sind bei diesen Modellen lenkbare Vorderräder optional erhältlich

für größere Kinder und Jugendliche

besonders geländegängige Rehawagen

mit Bewegungssitz

Reha-Jogger

Auch für behinderte Kinder gibt es die dreirädrigen Kinderwagen. Das Zubehör kann wie in einem anderen Rehabuggy eingebaut werden.Teilweise lassen sich die Jogger auch als Fahrradanhänger nutzen oder zu 4-rädrigen Modellen umbauen.

Beispiele:

Geschwisterwagen

Wenn ein oder mehrere Kinder behindert sind, stellt sich der Transport oft sehr schwierig dar.

Es gibt dafür Reha-Geschwisterwagen, bei denen je nach Bedarf ein oder zwei angepasste Sitze angebracht werden können.

Rehawagen-Rollstuhl-Kombination

Rehabuggys mit Elektroantrieb

Zubehör

Zur Anpassung des Rehabuggys an die aufgrund des Behinderungsbildes bestehenden Bedürfnisse des Kindes wird Zubehör zur Stabilisierung der Sitzhaltung sowie zur Nutzung bei verschiedenen Witterungsbedingungen angeboten.

Weiterführende Links:

Persönliche Werkzeuge