Regenkleidung oder Anderes

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Da bei Rollstühlen das Anbringen von Regen- oder Sonnendächern eher schwierig ist, greift man hier zum Schutz vor Nässe und Sonneneinstrahlung mehr auf andere Möglichkeiten zurück.

Inhaltsverzeichnis

Beispiele

Regencape / Regenponcho

Regencapes zieht der Rollstuhlfahrer über den ganzen Körper. Es handelt sich hier um ein zusammenhängendes Kleidungsstück. Sie sind sowohl mit Ärmeln als auch ohne erhältlich. Auch gibt es Ausführungen mit geschlossendem Fußbereich wie bei einem Fußsack als auch offene. Selbstfahrer sollten die Variante mit Ärmeln wählen, da ohne die Bewegungsfreiheit der Arme eingeschränkt ist. Ist der Betroffene auch gefähig, ist es ratsam einen offenen Fußbereich zu wählen, da es dann möglich bleibt auch aufzustehen.

Regenjacke und Regenhose

Die Kombination Regenjacke und -hose bieten Rollstuhlfahrern eine weiter Möglichkeit sich vor Nässe zu schützen. Bei stark bewegungseingeschränkten Personen ist dies jedoch nicht sehr empfehlenswert, da es schwierig werden kann, diese unterwegs über die Kleidung zu ziehen. Diese Variante eignet sich eher für mobilere Behinderte. Diese Kombination bietet sich an, wenn man nicht auf speziellen Rehabedarf zurückgreifen möchte / kann.


Regendecke

Die Regendecke kann spontan über die Beine gelegt werden ohne erst ein komplettes Regencape anziehen zu müssen. Daher ist sie auch für schwerstmehrfachbehinderte Menschen geeignet. Die Regendecke kann mit einer normalen Regenjacke kombiniert werden.

Halterung für Regenschirm

Die Halterung für Schirme kann an jeden Rollstuhl oder Rollator angebracht werden. Nachteile können durch Sichtbehinderung des Schiebers entstehen oder beim Einsteigen in Bus und Bahn, da der Schirm aufgespannt viel Platz einnimmt. Ein Vorteil ist, dass lästiges Überziehen von Regenkleidung entfällt.

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