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Dieser Text aus dem Pschyrembel ist zwar arg mit medizinischen Fremdwörter gespickt, ich finde ihn dennoch als Begriffserklärung wichtig.

Muskuläre Hypotonie: Begriffserklärung aus dem Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, Seite 756 Hypotonie der Muskulatur: Herabsetzung des Ruhetonus eines Muskels oder der Muskulatur(d.h. des Dehnungswiderstandes bei passiver Bewegung eines Muskels)

Ursache: funktionelle Störungen des extrapyramidalen Systems des Kleinhirns, der Hinterstrangbahnen des Rückenmarks, des II. Neurons der Willkürmotorik(Vorderhornzelle u. peripherer Nerv).

/..... Die Pyramidenvorderbahn ist eine der wichtigsten Leitungsbahnen, sie leitet die willkürlichen Bewegungsimpulse für die Körpermuskulatur und wirkt hemmend auf die Regulation des Muskeltonus und auf das Zustandekommen der Muskeleigenreflexe.

Symptome bei Schädigung(Pyramidenbahnläsion):

- spastische Lähmung

- Hyperreflexie(gesteigerte Reflexe in einer Region durch Ausfall hemmender Einflüsse kortikospinaler u. extrapyramidaler Bahnen auf die Gamma- Neurone(sind für den Muskeltonus und die Reflexaktivität verantwortlich))

- Pyramidenbahnzeichen( L?ri-Vorderarmzeichen, Wartenberg- Daumenzeichen, Babinski- Zeichen, Gordon- Zeichen, Oppenheim- Zeichen, Chaddock- Zeichen, Strömpell- Zeichen, Mendel- Bechterew- Zeichen, Marie- Foix- Zeichen, Monakow- Zeichen)...../


kurze Übersetzung auf normales Deutsch :-):

Die muskuläre Hypotonie kommt dadurch zustande, daß im Gehirn, der Teil, der für die Steuerung der Muskulatur zuständig ist (Kleinhirn u. extrapyramidale Bahnen), eine funktionelle Störung hat.

Die Pyramidenbahnzeichen habe ich deshalb erwähnt, weil so ziemlich jeder den Babinski- Reflex kennt. ( Bestreichen des lateralen Fußrands, Reflex ist eine Dorsalflexion der Großzehe und eine Plantarflexion und Spreizung der 2-5 Zehe).

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