Konduktive Förderung
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Die sogenannte „Konduktive Pädagogik“ oder auch „Konduktive Förderung“ wurde von Prof. András Petö, einem ungarischen Arzt und Pädagogen (1893 – 1967) nach dem zweiten Weltkrieg in Ungarn etabliert. Sie stellt eine Behandlungsmethode dar, die konduktiv (vom lateinischen conducere = zusammenführen) vorgeht und das Kind in ganzheitlicher Weise in Tätigkeits- und Sinnzusammenhängen fördert. Durch eine einzige Therapeutin, der sogenannten Konduktorin, die in ihrer Person Erkenntnisse unterschiedlicher Fachbereiche (z.B. Krankengymnastik, Logopädie usw.) vereinigt, werden den Kindern diese Zusammenhänge vermittelt. Das Ziel der konduktiven Förderung ist nicht die direkte Veränderung einer Behinderung, sondern vielmehr die Integration und Koordination verschiedener Funktionen.
