InterAACT

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InterAACT "Teenager Kreativ", Situation "Mittagessen"
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InterAACT "Teenager Kreativ", Situation "Mittagessen"
InterAACT "Teenager Kontextabhängig", Situation "Mittagessen"
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InterAACT "Teenager Kontextabhängig", Situation "Mittagessen"
InterAACT "Teenager Kontextabhängig", Situation "Mittagessen", Speisen
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InterAACT "Teenager Kontextabhängig", Situation "Mittagessen", Speisen

Das Herzstück der Kommunikationsstrategie InterAACT sind die Szenenbilder. Szenenbilder bestehen aus einem Hintergrundbild mit interaktiven (unsichtbaren) Buttons. Die Szenenbilder dienen dazu, den Kontext einer Kommunikation festzulegen. Drückt der Benutzer z.B. Frühstück, erscheint ein Szenenbild mit einem Tisch, auf dem sich ein Frühstückststeller, ein Glas und ein leerer Teller befinden. Zusätzlich finden sich noch z.B. eine Uhr, ein Stuhl oder eine Tasche. Jedes dieser Elemente ist mit einem logischen Inhalt verknüpft. Drückt der Nutzer z.B. auf den Frühstücksteller, öffnet sich ein Fenster mit einer Auswahl typischer Nahrungsmittel (beim Frühstück): Brötchen, Brot, Wurst, Käse etc. Das Glas öffnet entsprechend eine Auswahl an frühstückstypischen Getränken, der leere Teller eine Auswahl an Kommentaren die benötigt werden, wenn man fertig ist mit frühstücken ("darf ich aufstehen", "Ich bin satt" etc.) Die Uhr öffnet Dialoge wie "Guten Morgen!", "Wie spät ist es", etc.

Ähnlich sieht es für alle weiteren Situationen aus. In jeder Situation werden Inhalte zur Verfügung gestellt, die in der jeweiligen Situation relevant sein könnten. Diese werden im entsprechenden Szenenbild mit Objekten verknüpft, die einen logischen Zusammenhang zur Aussage haben (z.B. Situation Autofahren > Fenster > "Schau mal"!)

Zusätzlich findet sich auf jeder Seite ein "Schneller" Button, der Situationsübergreifende Inhalte bietet (z.B. ja, nein, meins, deins, etc.), der in jeder Situation benötigt wird/werden könnte.

Alle Inhalte lassen sich natürlich an die individuellen Bedürfnisse anpassen - was genau genommen sogar notwendig ist, da hier meist mit ganzen Sätzen gearbeitet wird, die sich (vom Nutzer in der konkreten Situation) nicht anpassen lassen und somit von vorneherein so angelegt sein müssen, daß sie auf die Lebenssituation des Nutzers passen.

InterAACT lässt sich auf den entsprechenden Geräten mit Gateway verknüpfen.

Varianten

Der Kommunikationsrahmen InterAACT berücksichtigt drei Bereiche:

das Alter des Unterstützt Kommunizierenden, gestaffelt in:

- Kleinkind

- Kind

- Teenager

- Junger Erwachsener

- Erwachsener


die kommunikativen Fertigkeiten:

- beginnend

- Situationsabhängig

- situationsunabhängig (Kreativ)


den Kontext in dem eine Kommunikation stattfindet

- das Szenenbild


daraus ergeben sich 15 verschiedene Variaten.

Diese Varianten unterscheiden sich auch in der Bildgebung. So sieht der jugendliche Nutzer in der Situation "Autofahren" z.B. das Auto aus der Sicht einer Person, die auf dem Rücksitz sitzt, der Erwachsene hingegen aus der Sicht des Beifahrers.

Die Leistungsfähigkeit ist in der Variabilität und Flexibilität des Systems begründet. Wie in einem Baukastensystem können die passenden Elemente für den Nutzer individuell kombiniert werden. Der Nutzer hat gleichzeitig Zugriff auf unterschiedliche Modalitäten, z.B. schnelles Abrufen von häufig verwendeten Formulierungen oder Phrasen und die Möglichkeit eine individuelle Idee aus Wörtern oder Buchstaben zusammenzusetzen. Die bewährten Gateway-Seiten-Sets sind in das System InterAACT integriert.


Anwendung auf Geräten

DynaVox V

DynaVox V max

DynaVox M3 eingeschränkt

DynaVox M3 max eingeschränkt

DynaVox Xpress stark eingeschränkt |

Persönliche Werkzeuge