Fötalchirurgie

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Fötalchirurgie oder auch Fetalchirurgie bezeichnet die Möglichkeit der vorgeburtlichen Operation im Rahmen einer Therapie in utero bei vor allem schweren oder lebensbedrohlichen Fehlbildungen oder Erkrankungen des heranwachsenden Kindes.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Michael Harrison, M.D. wagte im Jahre 1981 die erste offene Operation an einem Fetus. Offene Operation besagt hierbei dass bei diesen ersten und vielen darauffolgenden Eingriffen der Bauch der Schwangeren geöffnet und der Fetus teils oder ganz entnommen wurde um eine beispielsweise vorliegende Spina bifida aperta vorgeburtlich zu verschließen. Dies führte zu Diskussionen und Abwägungen über Risiken/Nutzen, da vor allem die Frühgeburtenrate sehr hoch war.

Beschreibung

Im Deutschen Zentrum für Fötalchirurgie findet eine schonendere minimal-invasive Methode der vorgeburtlichen Operationen Anwendung. Gemeinsam mit Forschern u. Mitarbeitern der Universität Münster entwickelte Dr. Thomas Kohl, nun Leiter des DZFT in Bonn, ein Verfahren bei dem der Zugang zum Kind und somit die Möglichkeit zu operieren über drei kleine, ca. 5 x 2 mm Röhrchen (Fetoskop oder Trokare) ermöglicht wird. Diese Methode hat dazu geführt, dass die Kinder nach einem Eingriff es meist bereits bis zur 30. Schwangerschaftswoche schaffen.

Untersuchungen, Indikationen u. Operable Fehlbildungen

Weblinks

Persönliche Werkzeuge